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Pierre Vogel
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Pierre Vogel (Pseudonym Abu Hamza, arabisch ŰŁŰšÙˆ Ű­Ù…ŰČŰ©, DMG AbĆ« កamza ‚Vater von Hamza‘cite-ref-1[1]; * 20. Juli 1978 in Frechen) ist ein deutscher islamistischer Prediger und ehemaliger Boxer, der als einflussreich in der deutschen Salafismusszene gilt. Staatliche Ermittlungs- und Verfolgungsbehörden halten Vogel, der selber vom evangelischen Christentum zum sunnitischen Islam konvertiert ist, fĂŒr eine der einflussreichsten Personen unter extremistischen Konvertiten.cite-ref-faznet-20070906-konvertiten-2-0[2]

Contents

‱ Leben
‱ Rezeption
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

Pierre Vogel wurde evangelisch getauft und konfirmiert. Er besuchte nach eigenen Angaben das Norbert-Gymnasium in Dormagen, eine römisch-katholische Bekenntnisschule.cite-ref-3[3]

Vogel begann 1993 mit dem Boxsport und trainierte beim Berliner TSC. 1996 wurde er deutscher Jugendmeister (U 19) im Mittelgewicht und war im selben Jahr neben Felix Sturm auch Teilnehmer des internationalen Brandenburg-Cup in Frankfurt (Oder), wo er die Silbermedaille im Mittelgewicht gewann. Mit 16 Jahren wechselte er auf ein Berliner Sportinternat im Sportforum Hohenschönhausen und erwarb dort 1999 sein Abitur. Anschließend leistete er Zivildienst. Im Jahr 2000 begann er eine Karriere als Profiboxer beim Boxstall Sauerland Event und blieb in sieben KĂ€mpfen bei einem Unentschieden ungeschlagen. Er trat bei WM- und EM-VorkĂ€mpfen von Sven Ottke, Danilo HĂ€ußler, Vitali Klitschko und Artur Grigorian auf.cite-ref-4[4]

Am 11. Mai 2001 fuhr Vogel mit einem US-amerikanischen Trainingspartner in eine Moschee nach Frechen, wo er spontan das muslimische Glaubensbekenntnis aussprach und dadurch den Islam offiziell annahm. Dem sei eine ausfĂŒhrliche BeschĂ€ftigung mit allen Religionen vorausgegangen. Keine andere habe ihn ĂŒberzeugen können, auch nicht das Christentum.cite-ref-faz-20100202-boxer-5-0[5] Im Juni 2002 gab er den Boxsport auf, da er ihn nicht mehr mit seinem Glauben vereinbaren konnte.

Ein an der UniversitĂ€t zu Köln aufgenommenes Lehramtsstudium fĂŒr Grund- und Hauptschulen brach Vogel nach dem ersten Semester ab, im Anschluss begann er in Bonn eine Sprachausbildung in Arabisch, die er ebenfalls abbrach.cite-ref-faz-20100202-boxer-5-1[5] 2003 heiratete Vogel eine Marokkanerincite-ref-rte-200804-west-6-0[6] und ging 2004 mit einem Stipendium fĂŒr drei Semester an das Arabische Institut fĂŒr AuslĂ€nder an der Umm-Al-Qura-UniversitĂ€t in Mekka.cite-ref-faznet-20070906-konvertiten-2-1[2]

In einer Talkshow gab Vogel 2010 an, er habe einen der spĂ€teren Terroristen der Sauerland-Gruppe im Jahr 2005 oder 2006 in Mekka getroffen und ihm von AnschlĂ€gen in Deutschland abgeraten.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] 2006 kehrte Vogel nach Deutschland zurĂŒck, nachdem seine Tochter mit einem Herzfehler in Bonn auf die Welt gekommen war; Tochter und Ehefrau konnten daraufhin nicht wie geplant nach Mekka nachkommen.cite-ref-faz-20100202-boxer-5-2[5]

Bis zur Selbstauflösung des salafistischen Vereins Einladung zum Paradies (kurz EZP) im Jahr 2011 war Vogel dort Mitglied und galt zwischenzeitlich als dessen AushĂ€ngeschild.cite-ref-9[9] Der Verein galt beim Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz als einflussreiche Propagandaplattform salafistischer Ideologie.cite-ref-10[10]

Nachdem Vogel im Sommer 2014 kurzfristig versucht hatte, in der Hamburger Salafistenszene Fuß zu fassencite-ref-nrw-vsb-2014-11-0[11] und kurz in Hamburg-Wilhelmsburg gewohnt hatte, zog er im selben Jahr nach Bergheim bei Köln. Das Landesamt fĂŒr Verfassungsschutz Hamburg war alarmiert und warnte öffentlich im Vorfeld seines Umzugs.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]

Im Dezember 2015 wurde aufgrund einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Koblenz bekannt, dass sein Vater Walter Vogel Mitglied bei den Hells Angels ist.cite-ref-14[14]

2025 lebte Pierre Vogel vom Jobcenter und der Organisation von Pilgerreisen.cite-ref-jobcenter-15-0[15]

PredigertÀtigkeit

Ab 2006 folgte die TĂ€tigkeit als islamistischer Prediger. Vogel ist ĂŒberwiegend durch seine zahlreichen VortrĂ€ge ĂŒber den Islam (z. B. die Glaubenslehre) wie auch ĂŒber Einzelthemen (z. B. die Stellung der Frau im Islam) bekannt. Im Internet finden sich zahlreiche Videos von Vogel, darunter neben VortrĂ€gen auch von Vogel geleitete Konversionen von Deutschen zum Islam.cite-ref-16[16] Öffentlich inszenierte Konversionen sind auch bei seinen Kundgebungen ĂŒblich.cite-ref-17[17]

Am 20. April 2011 hielt Vogel zusammen mit Bilal Philips vor etwa 1500 AnhĂ€ngern eine Kundgebung in der Frankfurter Innenstadt ab, die erst nach juristischen Auseinandersetzungen und unter Auflagen bezĂŒglich der vertretenen Positionen stattfinden konnte.cite-ref-18[18] Ein fĂŒr den 7. Mai 2011 geplantes öffentliches Totengebet fĂŒr den fĂŒnf Tage zuvor getöteten Terroristen Osama bin Laden wurde von der Stadt Frankfurt am Main untersagt. Nach einer gerichtlichen Entscheidung wurde eine andere Kundgebung durchgefĂŒhrt.cite-ref-19[19]

Vogel trat am 9. Juni 2012 auf dem 1. Islamischen Friedenskongress in Köln auf, einer von ihm initiierten Kundgebung, die fĂŒr breite Aufmerksamkeit in den Medien sorgte, weil sie im zeitlichen Kontext der salafistischen Ausschreitungen in Bonn im Mai 2012 und der dadurch verschĂ€rften öffentlichen Debatte ĂŒber ein Verbot des Salafismus in Deutschland sowie der laufenden Kampagne zur Verteilung von Koran-Übersetzungen in mehreren deutschen GroßstĂ€dten stattfand.cite-ref-20[20]

Im Januar 2014 startete Vogel eine Deutschlandtour, die ihn seiner AnkĂŒndigung zufolge durch 33 deutsche StĂ€dte fĂŒhren sollte. Seine Kundgebungen wurden im Internet beworben und von Angehörigen der jeweiligen örtlichen Salafisten-Szene angemeldet. Die Zahl der Versammlungsteilnehmer blieb laut nordrhein-westfĂ€lischem Verfassungsschutzbericht fĂŒr das Jahr 2014 durchgĂ€ngig deutlich hinter den angemeldeten Teilnehmerzahlen zurĂŒck, so dass die Deutschlandtour nicht im ursprĂŒnglich angekĂŒndigten Umfang durchgefĂŒhrt wurde.cite-ref-nrw-vsb-2014-11-1[11]

Ende Mai 2014 untersagte die Stadt Bremen eine fĂŒr den 1. Juni angemeldete Kundgebung mit Vogel und Sven Lau vor dem Bremer Hauptbahnhof, weil die salafistische Ideologie „elementar der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ widerspreche und „den Weg fĂŒr Gewalt und Terrorismus“ ebne. Doch sowohl das Verwaltungs- als auch das Oberverwaltungsgericht Bremen gestatteten sogar verfassungsfeindliche Äußerungen, solange sie nicht strafbar seien. Die Stadt habe keine strafbaren Äußerungen vorlegen können, die das Verbot gerechtfertigt hĂ€tten. Auf der Kundgebung nannte Vogel islamistische KĂ€mpfer in Syrien „FreiheitskĂ€mpfer“, aber er bezeichnete es als „Schwachsinn“, zu behaupten, er fordere in Deutschland dazu auf, sich ihnen anzuschließen. An seine Zuhörer appellierte er, sich als ReprĂ€sentanten des Islam „auf beste Art und Weise zu den Mitmenschen zu verhalten“.cite-ref-21[21]

Vogel wird zusammen mit Bilal GĂŒmĂŒs als Organisator der als Nachfolgeprojekt der im Herbst 2016 verbotenen Koranverteilungskampagne Lies! konzipierten Kampagne We love Muhammad betrachtet, mit der er massiv zu missionieren versuche.cite-ref-jesse-420-22-0[22] Die salafistische Straßenmission war seither verschiedentlich in Deutschlandcite-ref-23[23] und der Schweizcite-ref-24[24] aktiv.

Standpunkte und Rhetorik

Vogel verbreitet seine Thesen besonders bei einem jĂŒngeren Publikum.cite-ref-bpb-20110421-auftritt-25-0[25] In seinen – als islamistische Hasspredigten bezeichnetencite-ref-die-welt-26-0[26] – Darstellungen wird oft der Einfluss der Salafiyya deutlich.cite-ref-die-welt-26-1[26]cite-ref-ufuq-20080912-konservative-27-0[27]cite-ref-der-spiegel-28-0[28] Vogel spricht sich fĂŒr das Tragen von KopftĂŒchern bei Muslimas aus. Er vergleicht es mit der Kleiderordnung auf der Arbeit, man habe einen Vertrag unterschrieben, sich an die Anordnungen des Chefs bzw. des Propheten zu halten und bekomme dafĂŒr Lohn. Wenn man sich nicht daran halte, bekomme man eben weniger oder keinen Lohn.cite-ref-29[29] Vogel positioniert sich gegen Zwangsheiraten, da diese ausdrĂŒcklich vom Propheten Mohammed verboten worden seien. Gewalt gegen Unschuldige, TerroranschlĂ€ge sowie Ehrenmorde hĂ€lt Vogel fĂŒr unvereinbar mit dem Islam.cite-ref-faz-20100202-boxer-5-3[5] Vogel lehnt die Evolutionstheorie und den Darwinismus ab, der in den Schulen gelehrt wird.

Vogel hat mit seinem jovialen und an die Jugendsprache angenĂ€herten Predigt-Stil großen Erfolg insbesondere bei jĂŒngeren Deutschen und sowohl muslimischen als auch nicht-muslimischen Migranten der zweiten und dritten Generation.cite-ref-30[30]

Vogel distanziert sich vom Einsatz von Gewalt zur Missionierung. Der Bundeszentrale fĂŒr Politische Bildung zufolge ist sein Weltbild jedoch von einer strikten Einteilung in islamisches und unislamisches Verhalten, „richtig“ und „falsch“ beziehungsweise „gut“ und „böse“ geprĂ€gt. In diesem Sinne fordert er insbesondere junge, in Deutschland lebende Muslime auf, sich konsequent von ihrer nicht-muslimischen Lebensumwelt abzugrenzen. Damit bergen Vogels Predigten aus der Sicht von Sicherheitsbehörden die Gefahr, zur Radikalisierung „einzelner sehr religiöser Jugendlicher“ beizutragen.cite-ref-bpb-vogel-31-0[31] Die Situation der Muslime in Deutschland vergleicht Vogel mit der frĂŒheren Verfolgung von Juden durch die Nationalsozialisten.cite-ref-32[32] Bis 2011 sprach sich Vogel ausdrĂŒcklich gegen politische Gewalt aus; seit 2011 Ă€ußert er jedoch VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass „einige Muslime auf ‚Angriffe gegen den Islam‘ mit Gewalt reagieren“.cite-ref-33[33]

In Videos gibt er in Form seines Shirts mit dem Logo der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ein Statement.cite-ref-34[34] Die islamistischen MilizionĂ€re in Syrien nannte er „FreiheitskĂ€mpfer“; damit „tĂ€nzelt“ er nach Ansicht des KSTA-Autors Markus Decker „an der Schwelle zur Strafbarkeit, ohne sie zu ĂŒberschreiten.“cite-ref-ksta-decker-2014-08-22-35-0[35] WĂ€hrend die politische Öffentlichkeit in Deutschland im Sommer 2014 intensiv darĂŒber diskutierte, wie den vom IS bedrĂ€ngten Jesiden im Nordirak geholfen werden könne, rief Vogel die Jesiden dazu auf, zum Islam zu konvertieren.cite-ref-ksta-decker-2014-08-22-35-1[35]

Im April 2016 rief der IS seine AnhĂ€nger in der 14. Ausgabe der IS-Propagandazeitschrift Dabiq zur Tötung von Vogel auf.cite-ref-36[36] Als BegrĂŒndung gilt, dass Vogel ein AbtrĂŒnniger sei, der „den Komfort der westlichen Welt angenommen und ein friedliches Leben in den LĂ€ndereien der Ă€ltesten Feinde des Islams angenommen“ habe. Nach den TerroranschlĂ€gen von Paris am 13. November 2015 hatte er via Facebook kritisiert, dass solche AnschlĂ€ge laut Koran verboten seien. Nach Ansicht von n-tv nutzt Vogel die IS-Drohung als Werbung fĂŒr seine eigenen Zwecke; er ließ auf Facebook einen Ausschnitt aus der IS-Zeitschrift als Argument gegen seine Kritiker teilen.cite-ref-37[37]

Strafverfahren

2025 wurde Vogel vom Landgericht Köln wegen illegalen Waffenbesitzes (Waffen, die er sich laut Aussage vor Gericht zum Schutz vor der Terrororganisation Islamischer Staat angeschafft hatte) zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro verurteilt.cite-ref-jobcenter-15-1[15]

Rezeption

Verschiedene deutsche Medien bezeichnen Vogel als islamistischcite-ref-focus-20110420-islamistisch-38-0[38]cite-ref-spiegel-20110421-islamistisch-39-0[39] oder als islamistischen Hassprediger.cite-ref-die-welt-26-2[26]cite-ref-40[40]cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] Auf der Website der Westdeutsche Allgemeine Zeitung heißt es: „Beobachter und liberale Muslime halten seine Ansichten fĂŒr integrations- und verfassungsfeindlich.“cite-ref-derwesten-20101213-terror-43-0[43] Christoph Ehrhardt schreibt auf FAZ.net: „Pierre Vogel ist eine der prominentesten – und nach der EinschĂ€tzung der Sicherheitsbehörden auch einflussreichsten – Figuren der deutschen Konvertitenszene“.cite-ref-faznet-20070906-konvertiten-2-2[2] Spiegel Online zufolge bezeichnen Teile der Salafisten Vogel als „‚Feind der Mudschahidin‘, als ‚Schleimer‘ oder als UnglĂ€ubigen“.cite-ref-spiegel-20101214-drohung-44-0[44]

Vom Verfassungsschutz Berlin wird Vogel als problematisch eingeschĂ€tzt, da er zwar, so Frank Jansen im Tagesspiegel, „in seinen Ansprachen im Internet den Terror“ ablehne, aber „andererseits mit seinen Parolen die Radikalisierung von Muslimen“ vorantreibe.cite-ref-tagesspiegel-20081203-salafisten-45-0[45] Vogel gilt nach EinschĂ€tzung des Verfassungsschutzes Schleswig-Holsteins als „einer der bekanntesten Protagonisten des salafistischen Durchschnitts-Spektrums“. Derselbe Bericht bestĂ€tigt Vogels Distanzierung von Gewalt, sieht jedoch in seiner Islaminterpretation „deutliche salafistische ZĂŒge“, geprĂ€gt von „antichristlichem Ressentiment“ und der Darstellung der „absoluten Überlegenheit des Islam“.cite-ref-sh-2007-verfassungsschutzbericht-46-0[46] Auch in einer fĂŒr die EuropĂ€ische Kommission vom britischen Change Institute erstellten Studie wird Vogel fĂŒr eine sehr profilierte Person gehalten, die die salafistische Version des Islam predige.cite-ref-47[47]

Der niedersĂ€chsische Innenminister Uwe SchĂŒnemann erklĂ€rte bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2007, Vogel habe in einer Moschee in Göttingen die Verheiratung neunjĂ€hriger MĂ€dchen gerechtfertigt, der Vortrag sei „nur als abartig zu bezeichnen“.cite-ref-welt-20080424-verfassungsschutz-48-0[48] Im Bericht selbst wird Vogel nicht namentlich erwĂ€hnt.

Im Vorfeld einer geplanten Veranstaltung des Islamischen Zentralrates Schweiz 2009 in Bern, bei der Vogel als Redner auftreten sollte, wurde gegen ihn ein Einreiseverbot verhĂ€ngt. Das Schweizer Bundesamt fĂŒr Migration berief sich dabei auf das AuslĂ€ndergesetz, das Einreiseverbote erlaubt, wenn AuslĂ€nder in der Schweiz oder im Ausland gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstoßen. Beim Versuch, dennoch in die Schweiz einzureisen, wurde Vogel an der Grenze zurĂŒckgewiesen.cite-ref-welt-20091212-grenzer-49-0[49]

In dem im Mai 2018 erschienenen Fachbuch Extremismusforschung: Handbuch fĂŒr Wissenschaft und Praxis, herausgegeben von den Politikwissenschaftlern Eckhard Jesse und Tom Mannewitz, kommen die Autoren in der biografischen PortrĂ€tierung von Vogel zu dem Schluss, dass er die „derzeit aktivste Person und das öffentlich prominenteste Gesicht der salafistischen Szene“ sei.cite-ref-jesse-420-22-1[22]

Literatur

‱ Ulrich Kraetzer: Salafismus als Jugendkultur: Der Provokateur Pierre Vogel. In: Ders.: Salafisten: Bedrohung fĂŒr Deutschland? GĂŒtersloher Verlags-Haus, GĂŒtersloh 2014, ISBN 978-3-579-07064-3, S. 133–162.
‱ Nina Wiedl, Carmen Becker: PopulĂ€re Prediger im deutschen Salafismus – Pierre Vogel: Starprediger von deutschem Boden. In: Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. UrsprĂŒnge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung. Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2711-4, S. 192–197.
‱ Annika Lindow: Salafismus in Deutschland – sein deutscher Prediger Pierre Vogel (= Veröffentlichungen des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts. Band 13). Bautz, Nordhausen 2014, ISBN 978-3-88309-869-2 (123 Seiten, mit Geleitwort von Ali ÖzgĂŒr Özdil).

TV-Reportagen

‱ GefĂ€hrliches Netzwerk Salafisten-Szene in Deutschland, Spiegel TV 8. Mai 2011

Weblinks

Commons

: Pierre Vogel

– Sammlung von Bildern

‱ Pierre Vogel in der BoxRec-Datenbank
‱ Pierre Vogel. (Memento vom 31. Dezember 2016 im Internet Archive) In: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung: Newsletter: Jugendkultur, Islam und Demokratie. 19. MĂ€rz 2012 (Kurzbiografie und Einordnung).
‱ Pierre Vogel bei IMDb

Einzelnachweise und Anmerkungen

cite-note-11. ↑ Hamza ist Pierre Vogels erster Sohn. Siehe Claudia Dantschke: »Lasst Euch nicht radikalisieren!« – Salafismus in Deutschland. In: Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. UrsprĂŒnge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung. Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2711-4, S. 171–186, hier S. 181.
cite-note-faznet-20070906-konvertiten-22. ↑ Christoph Ehrhardt: „Ick bin ein Muslim jeworden“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. September 2007, abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-33. ↑ Nina Wiedl, Carmen Becker: PopulĂ€re Prediger im deutschen Salafismus – Pierre Vogel: Starprediger von deutschem Boden. In: Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. UrsprĂŒnge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung. Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2711-4, S. 192.
cite-note-44. ↑ Ulrich Kraetzer: Salafismus als Jugendkultur: Der Provokateur Pierre Vogel. In: Ders.: Salafisten: Bedrohung fĂŒr Deutschland? GĂŒtersloher Verlags-Haus, GĂŒtersloh 2014, ISBN 978-3-579-07064-3, S. 133–162.
cite-note-faz-20100202-boxer-55. ↑ Arne Leyenberg: Vom Boxer Pierre Vogel zum Prediger Abu Hamsa. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2. Februar 2010, abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-rte-200804-west-66. ↑ West of Mecca. (Episode Three). RTÉ One, April 2008, abgerufen am 7. Juli 2011 (englisch).
cite-note-77. ↑ Markus Decker: Salafist Pierre Vogel verhöhnt Jesiden. In: Berliner Zeitung, 22. August 2014, abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-88. ↑ Sabatina James: Scharia in Deutschland. Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen. Knaur eBook, MĂŒnchen 2015, ISBN 978-3-426-42456-8.
cite-note-99. ↑ Peter Wichmann: „Die Wahre Religion“ und „Einladung zum Paradies“. In: Konrad-Adenauer-Stiftung: Islamismus, abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-1010. ↑ Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz (Hrsg.): Islamismus: Entstehung und Erscheinungsformen. Stand September 2013, S. 26 (PDF; 3,9 MB).
cite-note-nrw-vsb-2014-1111. ↑ Pierre Vogel. In: Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen: Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen ĂŒber das Jahr 2014. 2. Auflage. Hrsg. vom Ministerium fĂŒr Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, Juli 2015, S. 138 (PDF).
cite-note-1212. ↑ Christian Unger: Warum Pierre Vogel in Hamburg scheiterte. In: Hamburger Abendblatt, 9. September 2014, abgerufen am 29. November 2018.
cite-note-1313. ↑ Marco Haase: Umstrittener Salafist Pierre Vogel versucht sich an neuer WirkungsstĂ€tte in Hamburg. Landesamt fĂŒr Verfassungsschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, 17. Juli 2014, abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-1414. ↑ Vater von Pierre Vogel gehört zu „Hells Angels“. rp-online.de, 15. Dezember 2015, abgerufen am 18. Dezember 2015.
cite-note-jobcenter-1515. ↑ Dimitri Soibel: Pierre Vogel: Gericht verurteilt Salafisten wegen illegalen Waffenbesitzes. In: bild.de. 9. September 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.
cite-note-1616. ↑ Claudia Dantschke: Die muslimische Jugendszene. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 5. Juli 2007, abgerufen am 15. November 2016.
cite-note-1717. ↑ Salafistische Propaganda in Deutschland: Mission Konversion qantara.de, 21. Juni 2012.
cite-note-1818. ↑ Timur Tinç: Fundamental getrennt. In: Frankfurter Rundschau. 20. April 2011, abgerufen am 5. April 2019.
cite-note-1919. ↑ Erfolg vor Gericht: Islamisten dĂŒrfen in Frankfurt sprechen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Mai 2011.
cite-note-2020. ↑ Jörg Diehl: Pierre Vogel: Islamisten-Prediger kreuzbrav. In: Spiegel Online, 9. Juni 2012.
cite-note-2121. ↑ Salafisten-Auftritt in Bremen verlĂ€uft friedlich. In: Neue OsnabrĂŒcker Zeitung (online), 2. Juni 2014.
cite-note-jesse-420-2222. ↑ Eckhard Jesse, Tom Mannewitz (Hrsg.): Extremismusforschung. Handbuch fĂŒr Wissenschaft und Praxis. Nomos Verlag, Baden-Baden 2018, ISBN 978-3-8452-9279-3, S. 420.
cite-note-2323. ↑ Beispielhaft: Thomas Schmoll: „We love Muhammad“ – Salafisten missionieren wieder auf deutschen Straßen. In: Die Welt, 6. Juni 2017. Abdel-Hakim Ourghi: Salafismus – Neue Koranverteiler. In: Die Zeit, Nr. 49/2016, 24. November 2016 (Gastbeitrag; online erschienen am 14. Dezember 2016). Abgerufen am 3. Oktober 2025.
cite-note-2424. ↑ Daniel Glaus: «We Love Muhammad» – Wegweisung gegen neue islamische Kampagne. In: Schweizer Radio und Fernsehen: 10vor10, 1. Dezember 2017, abgerufen am 3. Dezember 2018.
cite-note-bpb-20110421-auftritt-2525. ↑ Pierre Vogel. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, abgerufen am 7. Juli 2011 (Quelle: Redaktion ufuq.de).
cite-note-die-welt-2626. ↑ Islamistischer Hassprediger tritt im Westerwald auf. In: Die Welt, 18. Mai 2011.
cite-note-ufuq-20080912-konservative-2727. ↑ Jochen MĂŒller, Götz Nordbruch: "Konservative Muslime können mit Pierre Vogel nichts anfangen". In: ufuq.de. 12. September 2008, archiviert vom Original am 6. Januar 2013; abgerufen am 7. Juli 2011.
cite-note-der-spiegel-2828. ↑ Nora Gantenbrink: Hassprediger, hahaha. In: Spiegel Online, 10. Juli 2011.
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